Senin, 03 Juni 2013

Sachsen-Anhalt erwartet extremes Elbe-Hochwasser

Sachsen-Anhalt erwartet extremes Elbe-Hochwasser

In den Hochwasserregionen Süd- und Ostdeutschlands ist die Lage unverändert kritisch. Die Pegel steigen weiter, in immer mehr Orten haben die Behörden Katastrophenalarm ausgelöst. Etwa 1.760 Bundeswehrsoldaten sind im Hilfseinsatz: Die Lage an den Flüssen in Bayern, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie in Tschechien und Österreich bleibt angespannt, Einsatzleiter und Krisenstäbe bewerten sie als "kritisch" und "dramatisch".
Vielerorts schichten Helfer Sandsäcke zum Schutz gegen die Fluten auf. Tausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. EU-Regionalkommissar Johannes Hahn sicherte den betroffenen Ländern Finanzhilfe zu. Die EU werde dort umfassend helfen, wo die Hilfe am meisten gebraucht werde, sagte er.
Auch in den kommenden Tagen bleibt die Situation in den Flutgebieten angespannt: Der Deutsche Wetterdienst sagte zum Teil kräftigen Dauerregen voraus. Die prognostizierten Unwetter in Südbayern und dem Erzgebirge stufte er als extrem ein.
Nach Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich überschwemmte Gebiete in Sachsen besuchte, will am Dienstag auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in betroffene Gebiete reisen. Sie stellte den Geschädigten Hilfe in Aussicht. Zudem wird im Kanzleramt ein Krisenstab unter Führung von Innen-Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche gebildet, in dem die Ministerien für Inneres, Verteidigung und Finanzen vertreten sein sollen.
In Passau hat die Donau am Montagmittag die Höchstmarke von 12,20 Meter überschritten. Auch in Sachsen blieb die Hochwasserlage angespannt. Video kommentieren
Lage in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Bei etwa 14.000 Kunden des größten ostdeutschen Energieversorgers Envia fiel in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen der Strom aus. Das Unternehmen rief die Menschen in den Hochwassergebieten auf, sich von Stromanlagen fernzuhalten. Es bestehe Lebensgefahr.

Die Pegel steigen in den drei Ländern weiter. Sachsen-Anhalt droht nach offiziellen Einschätzungen ein noch schlimmeres Hochwasser als bei der Jahrhundertflut. "Wir haben es mit Wassermassen zu tun, die wir noch nie zu bewältigen hatten", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). 2002 seien die Überflutungen von der Elbe und Mulde gekommen. Jetzt strömten in kurzer Zeit extreme Wassermassen - von Ost, West, Nord, Süd - auch von der Weißen Elster ins Land. Ein Ende sei nicht absehbar, daher sei mit weiter steigenden Pegelständen zu rechnen. 
Die Landeshauptstadt Magdeburg richtet sich auf extremes Hochwasser der Elbe ein. Ab Dienstagmorgen 6.00 Uhr gelte der Katastrophenfall, teilte die Stadt am Montagabend mit. Erst am Nachmittag war das Pretziener Wehr geöffnet worden indem das Wasser der Elbe in einen Kanal umgeleitet wird, um die Stadt und das benachbarte Schönebeck vor Überflutung zu schützen. Die Stadt rechnet damit, dass der Wasserstand der Elbe in den kommenden Tagen dramatisch ansteigt. Deiche sollen daher mit Sandsäcken verstärkt werden. 
Halle befürchtet das schlimmste Hochwasser seit 70 Jahren. In der Stadt wurden im Wettlauf mit der Zeit Deiche mit Sandsäcken und einem mobilen System verstärkt, um Teile der Altstadt, die Plattenbausiedlung Halle-Neustadt und die Bundesstraße 80 vor Überflutung zu schützen. Es werde mit einem Wasserstand von 7,50 Meter für die Saale gerechnet, hieß es.
In Sachsen war am Montag die höchste Hochwasseralarmstufe 4 an 15 Pegeln überschritten, im Großraum Leipzig ist die Lage besonders angespannt. Dort mussten rund 6.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die Behörden erwarten höhere Wasserstände als bei der Flut vor elf Jahren. Inzwischen konzentrieren sich die Einsatzkräfte dort auf die Rettung von Menschen. Das Sichern vieler Dämme wurde aufgegeben.
Auch der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge löste inzwischen für alle an der Elbe gelegenen Städte und Gemeinden Katastrophenalarm aus. Wie in den vergangenen Jahren trifft das Hochwasser die Menschen unter anderem in Bad Schandau, Rathen und Pirna besonders hart. In Grimma ist die gesamte Innenstadt abgesperrt. Das Wasser der Mulde stand meterhoch in der Altstadt, die nur noch mit Schlauchbooten befahrbar war. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser  verlassen.

Minggu, 02 Juni 2013

Storm Chasers Tim Samaras, Paul Samaras and Carl Young Killed in Oklahoma Tornadoes

Storm Chasers Tim Samaras, Paul Samaras and Carl Young Killed in Oklahoma Tornadoes

Storm chaser and meteorologist Tim Samaras, his storm chaser partner Carl Young, and his son Paul Samaras, were among the 11 people killed in the latest round of tornadoes and severe weather to hit Oklahoma Friday night, according to family members.
They were killed near El Reno in an EF3 tornado with winds up to 165 mph that ripped through the Oklahoma City area during rush hour.
Samaras, 55, his son Paul, 24, and Young, 45, were all killed while trying to document and research the storm. Tim Samaras was found inside his car with his seat belt still on. Paul and Young were pulled from a car by a tornado. One of them was found dead a half mile away.
"They put themselves in harm's way so that they can educate the public about the destructive power of these storms," Canadian County Undersheriff Chris West told the Associated Press.
Tim Samaras, 55, dedicated the last three decades to learning about tornadoes while he successfully combined his passion for storm chasing and an engineering career.
"I'm not sure exactly why I chase storms. Perhaps it's to witness the incredible beauty of what Mother Nature can create" Samaras said in a Youtube video posted on his website.
Samaras' brother, Jim Samaras posted a statement on Tim Samaras' Facebook book early Sunday morning:
"It truly is sad that we lost my great brother Tim and his great son, Paul. Our hearts also go out to the Carl Young family as well as they are feeling the same feelings we are today," the statement said. "They all unfortunately passed away but doing what they LOVED. Chasing Tornado's. I look at it that he is in the 'big tornado in the sky...'"

"Out of all storm chasers he doesn't take chances, he's the one that puts the probes in the path of the tornado to learn more about them. He is not, you know, a young gun running around making bad decisions person, so I am so sad and shocked, it is such a loss for the community," Zee said of Samaras.
Watch the "Nightline" 2012 interview with Tim Samaras on the mystery of how lightning forms.
Zee said Samaras left behind a legacy of work.
"He was a pioneer, he was getting things and teaching us things that no one else could do. This is a guy who was not just a meteorologist, he's an engineer, he's one of the smartest men I have ever met in my life," she said.
Samaras holds the world record for "measuring the lowest barometric pressure drop (100 millibars) inside of a tornado that destroyed the town of Manchester South Dakota, on June 24, 2003," according to his website.
Samaras also built a special probe equipped with cameras that "are able to look inside of a tornado safely."
The probe allowed Samaras and Young to document the tornado from different angles and speeds when they deployed the device in the path of a twister on June 11, 2004 near Storm Lake Iowa